Ihr Fakten-Kompass für 2030
Investitionssicherheit in der Verpackungsbranche
Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) der EU verändert die Spielregeln fundamental. Es geht nicht mehr um Absichtserklärungen oder „nachhaltige Konzepte“, sondern um nachweisbare, technische Compliance.
Eine Investition in Drucktechnologie, die Sie heute tätigen, muss im Jahr 2030 noch wirtschaftlich und rechtssicher sein. Basierend auf internen technischen Daten von Dr. Lode Deprez (VP R&D & Sustainability, Xeikon) und regulatorischen Analysen zeigen wir Ihnen die Fakten, die über den Erfolg Ihrer Strategie entscheiden. Wir verzichten auf Marketing-Hüllen und konzentrieren uns auf das, was messbar ist: Emissionen, Chemikalien und Recyclingfähigkeit.
Neutralität durch Transparenz
Daten statt Meinungen
Die Inhalte dieser Informationsreihe basieren auf den offiziellen Nachhaltigkeits- und Regulatory-Berichten von Xeikon (Flint Group). Wir bewerten Technologien ehrlich – auch die eigenen. Wo der Trockentoner physikalische Grenzen hat (z.B. bei hauchdünnen Folien), benennen wir das. Wo alternative Technologien wie Flüssigtoner oder UV-Inkjet spezifische regulatorische Risiken (PFAS, VOC, NDA) bergen, legen wir die Daten offen.
Ziel ist nicht der Verkauf einer bestimmten Maschine, sondern die Vermeidung von Fehlinvestitionen, die 2030 nicht mehr konform sind oder vom Recycling ausgeschlossen werden.
Wählen Sie Ihren Fokus
Drei Säulen der Zukunftssicherheit
Die PPWR betrifft verschiedene Ebenen Ihres Geschäfts. Wir haben die Informationen in drei klare Bereiche unterteilt, damit Sie genau das finden, was Sie für Ihre Entscheidung benötigen.
- 1. Unternehmens-Strategie & CO2 von Xeikon: Was tut der Hersteller wirklich?
Fakten zu Scope 1, 2 & 3 Emissionen.
Warum 100% Grünstrom seit 2009 nur der Anfang ist und wie der CO2-Fussabdruck pro gedrucktem m² tatsächlich berechnet wird.
Zur Detailanalyse → - 2. Technologie-Vergleich: Der offen Check:
Trockentoner vs. Flüssigtoner vs. UV-Inkjet.
Daten zu VOC-Emissionen,
PFAS-Gehalt (PTFE) und Barriereeigenschaften.
Hinweis: Die physikalischen Grundlagen zu Migration und De-Inking finden Sie vertieft in unserem Artikel Trockentoner vs. Inkjet.
Zum Fakten-Check → - 3. Roadmap & Investitionssicherheit: 2026 ist nur der Anfang.
2030 kommen die strengen Grenzwerte. Checken Sie Ihre heutige Planung gegen die zukünftigen Anforderungen. Inklusive Checkliste zu NDA-Fallen und DoC-Pflichten.
Zur Roadmap →
Warum jetzt handeln?
Der Zeitfaktor entscheidet
Firmen planen ihre Investitionen in Zyklen von 7–10 Jahren. Eine Maschine, die 2026 gekauft wird, läuft 2030 im Vollbetrieb. Wenn diese Technologie dann aufgrund von PFAS-Grenzwerten, fehlender De-Inkbarkeit oder unklaren Inhaltsstoffen (NDA) nicht mehr den PPWR-Anforderungen entspricht, stehen Ihnen 2030 Probleme ins Haus.
Die folgenden Unterseiten geben Ihnen das Werkzeug an die Hand, um diese Risiken heute schon zu erkennen und möglichst zu vermeiden.
Überblick: Die kritischen Faktoren
Faktor |
Relevanz für 2030 |
| PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) | EU-weites Verbot in Planung. Auch die Schweiz hat hier ein Thema und bereitet sich vor diese Stoffe deutlich zu begrenzen. Besonders kritisch bei Technologien, die fluorierte Additive für den Transfer (Gummituch) oder spezielle Effekte (Low Friction) benötigen. Risiko: Marktzugangsverlust für verpackte Produkte. |
| De-Inking & Recycling | PPWR fordert hohe Recyclingquoten. Druckfarben, die sich im Papierrecycling nicht lösen (Stickies-Bildung), führen zum Ausschluss des Materials aus dem Kreislauf. Monomaterialität statt Verbundstoffe. Klassich werden verschiedene Substrate mit verschiedenen Eigenschaften kombiniert (z.B. mit Folie laminierter Karton, verschiedene Folientypen übereiander). Das verhindert ein echtes Recycling und soll in Zukunft vermiedern werden, um ein sortenreines Sammelgut für das Recycling zu gewährleisten. Risiko: Abgaben auf nicht-recycelbare Verpackungen. |
| Transparenz (DoC / NDA) | Hersteller müssen die genaue Zusammensetzung offenlegen. Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA) bei Farb- oder Lackrezepturen sind mit der DoC-Pflicht (Declaration of Compliance) oft nicht vereinbar. Risiko: Rechtliche Haftung bei unvollständiger Dokumentation. |
| VOC-Emissionen | Technologien mit Lösungsmitteln (z.B. Isoparaffine) stehen unter Beobachtung. Verdampfungsraten und Rückstände werden strenger reguliert. Risiko: Zusätzliche Auflagen bei Emissionsgrenzwerten. |
Fakten schaffen Sicherheit
Prüfen Sie Ihre Strategie
Verlassen Sie sich nicht auf allgemeine Versprechungen. Die PPWR wird Technologien nicht verbieten, aber sie wird diejenigen benachteiligen, die Nachweise nicht erbringen können. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre aktuelle Technologie-Strategie die Anforderungen von 2030 erfüllt, lassen Sie uns die Fakten gemeinsam analysieren.
Wir bieten Ihnen eine neutrale Beratung, basierend auf den verfügbaren technischen Daten der Hersteller und den regulatorischen Vorgaben der EU und der Schweiz.
Kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Fakten-Check Ihrer geplanten oder bestehenden Investitionen.